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Freitag, 11. Mai 2012

Vom Karten basteln zum Scrapbooking mit der Blumenstanze "Mixed Bunch"



Viele Kartenbastler sind unsicher wie sie das Thema "Scrapbooking" für sich erschließen können. Dabei ist es so einfach! Die meisten benötigten Materialien habt Ihr bereits. Fangt mit einer kleinen 6 x 6 Inch Minialbumseite an, die ist leichter zu bändigen als große Formate oder gar doppelseitige Layouts. :)



Ganz viele Sketche und Ideen für das Herstellen von Karten lassen sich prima auf das Thema Scrapbooking übertragen. Für dieses wunderschöne Layout, habe ich zum Beispiel eine Karteninspiration aus dem neuen Sommerminikatalog von Stampin' Up! umgesetzt (S. 25).



Ich habe dieses Projekt auch auf unserem letzten Teamtreffen bei Carola mit meinen Kolleginnen gebastelt, einfach um zu zeigen, wie leicht der Sprung zum Scrappen ist. Was ich von der Karte übernommen habe: Dunklerer Karton auf den der Gruß in Weiß heißgeprägt wird. Handgeprägter, doppelter Rahmen, Bordüre aus gestanztem Papierstreifen, Schleifenband und Kordel. Verzierung mit überdimensionaler, geschichteter Blüte "Mixed Bunch". Dabei geht es nicht um einen exakten Nachbau, sondern das Aufgreifen von funktionierenden Designideen. Arbeitet mit dem was Ihr habt. Wenn Ihr Stempelsets oder Stanzen noch nicht besitzt, schneidet Verzierungen mit der Papierschere aus, etc.



Insgesamt ist es ein wenig gewagt, so ein handcoloriertes Vintagephoto so modern umzusetzen. Aber ich liebe dieses süße Bildchen und es darf gerne fröhlich und frisch daher kommen statt düster und dunkel in Bordeauxrot und Olivgrün. Es zeigt zwei Tanten meines Mannes in ihren Kindertagen (ca. 40er Jahre) und wie es sich für indische Mädchen gehört, sind sie für die Aufnahme sehr festlich angezogen worden. Meine feine Goldkordel passt zu den Ketten und Ohrringen der Mädchen. Oft studiere ich ihre goldigen Gesichter und suche nach Übereinstimmungen mit einen eigenen Kindern.

Leider ist eine der Tanten bereits verstorben. Sie hatte mich damals sehr lieb in die Familie meines Mannes aufgenommen und während der Zeit die ich in Indien gelebt habe, war ich oft bei ihr zu Gast. Nun stelle ich die Photoseite bei mir auf und immer wenn mein Blick sie streift gehen liebevolle Gedanken an die abgebildeten Personen, wo auch immer sie sein mögen... und das ist Scrapbooking: das Bewahren von Erinnerungen.

Und was meine Kolleginnen daraus gemacht haben:
Erika in Ockstadt
Dina aus Dillenburg
Sabine aus Frankfurt

Sonntag, 22. April 2012

Heimweh nach Indien


Was tun, wenn einen die Sehnsucht übermannt? Z.B. ein absolut fabelhaftes Lamm Biryani kochen, das mit den Zutaten beginnt, die man für nahezu jedes indische Rezept braucht: Koriander, Knoblauch, Ingwer und grüne Chillischoten.

Ausserdem werde ich nicht müde diese großartige Musik vom Madras String Quartett zu hören. Die Fusion aus südindischer Musik und klassischer westlicher Musik erleichtert den Zugang zu den unbekannten Tönen. Dies ist mein absolutes Lieblingsstück. Vielleicht ist es melancholisch, aber das ist Sehnsucht und Heimweh ja auch immer. Bin schon gespannt wie es Euch gefällt?

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Diesen Advent: East meets West...


Wie in einem Multi-Kulti-Haushalt üblich befinden sich auch diverse Einrichtungsgegenstände und Objekte aus der Heimat meines Mannes in unserem Zuhause. Von der belebtesten Einkaufsstraße unseres früheren Viertels Malleswaram in Bangalore (Südindien) habe ich mir dieses farbenfrohe Portrait beliebter indischer Gottheiten mitgebracht. Es hängt in unserer Küche.
Da ist es nicht weiter verwunderlich, daß mein Tochter auch typisch westlichen Gestalten ganz neue Züge abgewinnen kann, wie dieser kleinen Überraschung aus dem Adventskalender! :0)

PS. Nach dem mehrere Türchen des Lego-Kalenders geöffnet sind, merke ich, daß wir ganz viele Teile doppelt haben. Ist das eine Montags-Charge, oder ist Lego immer so großzügig? Habt Ihr das auch?

Muss ja nicht immer beschaulich sein...


Für meine indischen Freundinnen und Familie, sowie alle Leserinnen die Indien ebenso lieben ich habe ich diese erfrischende Version von "Jingle Bells" im typischen Bhangra Stil aus dem nordindischen Punjab aufgetan.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Farbkarton in Mattsilber oder "I love my India!"


Meine Geschenkanhänger passen wunderbar zum vorherigen Blogeintrag.



Da mein Mann aus Indien stammt, habe ich verständlicherweise eine große Vorliebe für alles was mit diesem wunderbaren Land zu tun hat. Bei Papieren (hier K&Company) mit Paisleys oder indisch anmutenden Mustern oder typischen Farben werde ich schwach.


Ganz edel ist sind die neuen metallfarbenen Farbkartons, die es in Mattgold und Mattsilber gibt (S. 95 im Katalog). Eigentlich hatte ich den Karton für Weihnachtsarbeiten bestellt, aber er passte so gut zu diesen schicken Anhängern. Das Photo zeigt nicht so gut wie funkelnd dieser Karton ist - wirklich stilvoll.
Für das Buffet meiner Freundin Vaishali habe ich ausserdem noch diese eleganten Kärtchen gefertigt, bestempelt mit indischen Hennamotiven in Gold auf vanillefarbenem Karton.
Namasté, Eure Eva

PS. Fast hätte ich es vergessen: die nächste kostenlose Sammelbestellung (falls Ihr nun auch scharf auf die neuen Kartons seid) findet am Sonntag, den 6. November statt. Bitte gebt Eure Bestellung und die Bezahlung bis spätestens 20.15 Uhr bei mir ab. Nähere infos zur Sammelbestellung: diestempelkueche@gmx.de

Samstag, 12. März 2011

Come fly with me: Mysore Palace and Green Hotel

Habe ich Euch nicht noch mehr indische Paläste versprochen? Dieser hier steht in Mysore in Südindien.



Abends ist er von tausenden von Lichterketten erhellt - sehr romantisch!



Wenn wir schon von Abends sprechen: hier senkt sich die Nacht über das Anwesen des Green Hotels (ebenfalls Mysore). Ich höre schon ganz laut die Grillen zirpen...



Drinnen postkoloniale Gemütlichkeit.



Hieran hat sich noch kein Interior Designer versucht.



Das ist noch alles so wie schon vor zig Jahren.



Beim Frühstück am Morgen präsentiert sich das Hotel dann so.



Bestimmt servieren die wie im Süden üblich Dosa (knusprige Pfannkuchen aus Reismehl) oder mein Lieblingsfrühstück Upma (herzhafter Griessbrei). Dazu gibt es starken, zuckersüßen Milchkaffee.



Entrance.



Eine der vielen liebenswerten Ecken im Hotel.

Leider war ich diesmal nicht dabei, aber wenn ich die Bilder sehe die mein Mann auf seiner letzten Reise aufgenommen hat werde ich ganz sentimental. Auch ich war schon oft in diesem verschlafenen Provinznest im Staate Karnataka. Im Garten des Hotels habe ich mich schon mit einem Fresh Lime Soda erfrischt... Namsté, Eure Eva

PS. All diese Berichte gehören in meine Kategorie "Träumen", siehe Titel der Seite. :)

Freitag, 4. März 2011

Next Stop: Lalith Mahal Palace, Mysore



Von Barcelona geht es ins sonnige Südindien wo jetzt so langsam die heiße Jahreszeit beginnt.



Dieser Palast...



ist inzwischen ein Hotel. Ist der Himmel nicht wunderbar blau? Ich vermisse ihn sehr.



Drinnen geht es leuchtendgrün weiter.



Und auch Türkis ist überaus beliebt.



Lobby. Mir gefällt, daß dieses Hotel noch ursprünglichen Charme versprüht.



Saal.



Aufzug. Muss zu irgendeinem früheren Zeitpunkt eine komplette Sensation gewesen sein. Bitte beachtet, dass sich im Aufzug eine gepolsterte Sitzbank befindet!



Einfach nur schön.



Terasse angrenzend an den Frühstückssaal. Ich war selber schon oft in Mysore, aber noch nie in diesem Hotel.
Zum Glück hat mein Mann von seiner letzten Reise nach Indien noch mehr Bilder mitgebracht. Eine Fortsetzung ist also garantiert. Ich verrate nur soviel, dass es wieder um Paläste gehen wird. Namasté und Euch ein schönes Wochenende! Eure Eva

Donnerstag, 5. August 2010

Die Singhsons





Ha ha, konnte ich mir nicht verkneifen Euch zu zeigen. Einmal Querbeet durch alle Stereotype, aber witzig finde ich es trotzdem... Und, nix Matt Groening. Die Verballhornung stammt von drei indische Typen die ihre Webseite damit bewerben. "Kiss my Kacha" heißt übrigens soviel wie "Küss meine Hosen". Sikhs tragen diese kurzen Katchas (ursprünglich einmal Reithosen) als Ausdruck ihrer kulturellen und religiösen Loyalität. Und wieder ist der Himmel blauer, wieder sind wir etwas schlauer, gell? @:) Eva

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